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Berühmte Juden in Königsberg
Hier beginnen wir unsere neue Folge Serie, in der wir aufzeigen, wie interessant und und vielfältig die jüdische Gesellschaft  der Stadt war. Wir versuchen auch , diese Person in Verbindung mit Plätzen in der Stadt zu setzen, wo sie lebten oder arbeiteten.  
         
Berühmte Juden in Königsberg 21
Rosalie Perles
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Rosalie Perles (geb.1839 in Breslau, gest. 1932 in Königsberg) war Schriftstellerin und Philanthropin. 1863 heiratete sie den Rabbiner Joseph Perles und lebte mit ihm in München. Nach seinem Tod zog sie mit ihrem jüngeren Sohn nach Königsberg, wo sie sich literarischer Arbeit widmete. Sie schrieb regelmäßig für die folgenden Publikationen : "Allgemeine Zeitung des Judenthums", "Im Deutschen Reich", sowie "Ost und West." 
Bild: Mit Dank an die Familie Perles         
     
Berühmte Juden in Königsberg 20
Felix Perles
        
Felix Perles
          
Felix Perles  (b.1874 in Munich, d. 1933 in Koenigsberg) was a rabbi  and teacherin Koenigsberg since 1899. He received his degree of Ph.D. in 1895 and continued his academic career at the Albertina in Koenigsberg where he was appointed as professor. He published very rich on several topics, mainly about Hebrew language and the bible.  
Picture:  Thanks to the Perles family           
    

Berühmte Juden in Königsberg 18
Frieda Fromm-Reichmann
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Frieda Fromm-Reichmann, geb. Reichmann (geb. 1889 in Karlsruhe, gest. 1957 in Rockville, Maryland) war eine berühmte Psychoanalytikerin. Die Familie kam ca. 1898 nach Königsberg, wo ihr Vater in der Norddeutschen Creditanstalt tätig war. Frieda begann 1908 an der Albertina zu studieren und war damit eine der ersten deutschen Medizinstudentinnen. Sie wurde 1913 promoviert und begann als Assistentin des Neurologen und Psychiaters  Kurt Goldstein an der Königsberger Universitätsklinik zu arbeiten. Während des Ersten Weltkrieges behandelte sie in einem Königsberger Lazarett gehirnverletzte deutsche Soldaten. Später setzte sie ihre Arbeit mit Kurt Goldstein, der ihr wichtigster Lehrer und Mentor war, an anderen Orten fort. 1924 eröffnete Reichmann ein privates Sanatorium in Heidelberg. 1926 heiratete sie den  Sozialphilosophen Erich Fromm. Gemeinsam gründeten sie 1929 das Frankfurter Institut für Psychoanalyse. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verließ Fromm-Reichmann Deutschland und ging 1938 in die USA, wo sie bis zu ihrem Tod erfolgreiche forschte und lehrte. 
         
Berühmte Juden in Königsberg 18
Samuel Sambursky (geb. 1898 in Königsberg, gest. 1986 in Tel Aviv) war Physiker und Historiker.
             
Shmuel Samuel Samburski
            
Nach dem Studium der Physik an der Albertina und der Promotion 1923 wanderte er 1924 nach Palästina aus. Ab 1928 war er an dcr Hebräischen Universität in Jerusalem als Physiker tätig und wurde für seine interessanten Vorlesungen berühmt. Seit 1957 war er Direktor des Instituts fur Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaft an der Hebräischen Universität. Er engaierte sich auch im Rahmen der UNESCO für Forschung und Wissenschaftsplanung. Besonders bekannt ist sein Werk "Das physikalische Weltbild dcr Antikc", Zürich. Sein jüngerer Bruder war der Komponist Daniel Sambursky. Bild: Wikimedia Commons, aus Zionistischen Archiv
                   
Berühmte Juden in Königsberg 17
Gerda Luft
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Gerda Luft, geb. Goldberg (geb. 1898 in Königsberg, gest. 1986 in Tel Aviv) war eine berühmte Journalistin. Nach dem Ersten Weltkrieg begann sie ein Studium in Berlin. 1924 emigrierte sie nach Palästina und begann für lokale und europäische Zeitungen zu schreiben. Sie publizierte ebenfalls zwei Bücher, eine Darstellung über die Emigration der Juden unter dem Titel: "Heimkehr ins Unbekannte: eine Darstellung der Einwanderung von Juden aus Deutschland nach Palästina vom Aufstieg Hitlers zur Macht bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, 1933-1939" sowie ihre Biografie "Chronik eines Lebens für Israel". Foto von der Dauerausstellung im "Jeckes Museum" in "The Open Museum Tefen", Israel
Berühmte Juden in Königsberg 16
Rabbi Israel Salanter
       
Rabbi Israel Salanter, der eigentlich Yisroel ben Ze'ev Wolf Lipkin hieß wurde 1809 in Zagare /Nordlitauen geboren und starb 1883 in Königsberg. Er war ein berühmter Talmudist. Lange Jahre lehrte er in Kaunas, wo er einen Platz schuf an dem ethische Texte studiert wurden. Dies war der Begriff der Musar-Bewegung. Salanter ging 1857 nach Memel. Er transferierte den litvakischen Stil des jüdischen Lernens nach Memel und später nach Königsberg. Er reiste durch verschiedene europäische Staaten und unterstützte die dortigen jüdischen Gemeinden. Sein Grab befindet sich auf dem alten jüdischen Friedhof im heutigen Kaliningrad.
           
Rabbi Israel Salanter
Bild: l. M. Leiserowitz, r. Polin Museum Warschau)
         
                    
Berühmte Juden in Königsberg 15
Moshe Smoira
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Moishe Smoira (b. 1888 in Koenigsberg, d. 1961 in Jerusalem) was a jurist and the first President of the Supreme Court of Israel. He grew up in Koenigsberg as a son of the herring trader Elieser Smoira, studied law, was a soldier in the German Army during the First World War, received his doctorate and emigrated to the British Mandate of Palestine in 1921 where he opened a practice in Jerusalem. In 1948 he was appointed President of the Supreme Court. Israel issued a stamp in his honor in 1989.
        
Berühmte Juden in Königsberg 13
Lucia Jakoby
Lucia Jacoby (geb. 1889 in Königsberg, deportiert 1942) war zuerst Sekretärin der Publikation “Im Deutschen Reich”, der Monatszeitschrift des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (CV) und seit 1923 Leiterin des „Philo-Verlages“ in Berlin. Dieser deutsch-jüdische Verlag des CV wurde im November 1938 von dem NS-Regime geschlossen. Picture: LBI, Den Unvergessenen, ALB-OS 50
Lucia Jakoby        
          
            
Berühmte Juden in Königsberg 13
Walter Heymann
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Walter Heymann (geb. 1882 in Königsberg, gest.1915 bei Soissons) war Jurist und Schriftsteller. Er wurde mit Gedichten über die Kurische Nehrung bekannt sowie mit Artikeln über die deutschen Expressionisten. Er starb an der Front in Frankreich. Sein Buch über den Künstler Max Pechstein sowie einige Novellen wurden postum veröffentlicht. Er war ein älterer Bruder des Komponisten Werner Richard Heymann.
          
Berühmte Juden in Königsberg 12
Shmaryahu Levin
       
Shmaryahu Levin Königsberg
     
Shmaryahu Levin (geb 1867 in Svislach/Gouv. Minsk, gest. 1935 in Haifa), war ein zionistischer Aktivist im Zarenreich und in den USA bevor er sich 1924 in Palästina niederließ. Er studierte in Königsberg und legte hier 1894 seine Promotionsprüfung ab. Gleichnach der Verteidigung heiratete er seine Verlobte Hellena Konheim in Cranz auf der Kurischen Nehrung. Lewin wurde Mitglied der ersten gewählten Duma 1906 in Russland. Es wäre eine gute Idee, eine Straße in Kaliningrad nach Lewin zu benennen. Unten die Titelseite seiner Dissertation. Bild: Lewin Diss
     
  
Berühmte Juden in Königsberg 11
Abraham Mapu
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Abraham Mapu (geb.1808 in Vilijampole [heute Teil von Kaunas/Litauen] gest. 1867 in Königsberg) war ein Hebräisch schreibender Schriftsteller der Haskalah. Lange Jahre war er ein armer Wanderlehrer. 1848 veröffentlichte er seinen ersten historischen Roman Ahavat Zion (Zionsliebe, deutsch unter dem Titel Thamar), der als der erste hebräische Roman gilt. er veröffentlichte drei weitere romane und einige Lehrbücher.1867 kam er nach Königsberg, um seine Krankheit behandeln zu lassen. Hier veröffentlichte er sein letztes Buch  Amon Pedagogue. Er starb hier und wurde auf dem jüdischen Friedhof hinter dem Königstor beigesetzt. Die romantisch-nationalistischen Ideen in seinen Romanen inspirierten die zionistische Bewegung.
Heute gibt es sowohl eine Mapu-Straße in Kaunas und in Tel Aviv.   
Bild: Wikipedia.
  
         
Berühmte Juden in Königsberg 10
Isaac Bamberger
Rabbiner Bamberger
         
Isaac Bamberger (geb.1834 in Angenrod, gest. 1896 in Königsberg) war ein Rabbiner.Er studierte Philosophie und Philologie an der Universität Giessen. Nach seiner Promotion ging er an das Breslauer Jüdische Theologische Seminar, das er als Rabbiner 1861 beendete. 1865 wurde er als Rabbiner nach Königsberg berufen, wo er die Nachfolge des verstorbenen Rabbiners Saalschütz antrat. Diese Stelle hatte er bis zu seinem Tod inne. Er engagierte sich sehr stark für den Bau der neuen Synagoge. Er war einer der Begründer des „Deutsch-Israelitischen Gemeindebundes" und des „Deutschen Rabbiner-Vereins“.
       
         
       
           
Berühmte Juden in Königsberg 9
Max Brode
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Max Brode (geb.1850 in Berlin, gest. 1917 in Königsberg) war ein Geiger und Dirigent. Er erhielt seine Ausbildung in Leipzig und in seiner Heimatstadt am Stern’schen Konservatorium. 1876 kam Brode als Konzertmeister an die Königsberger Oper. Er begann mit Musikern klassische Konzerte zu veranstalten und führte u.a. Brahms vier Sinfonien und Beethovens 9. Sinfonie erfolgreich auf. Brode wurde 1888 zum akademischen Lehrer für Geschichte und Theorie der Musik an der Albertus-Universität Königsberg berufen. Er leitete ein Streichquartett, das Brode-Quartett, mit dem er über zwei Jahrzehnte konzertierte. Er prägte das Musikleben der Stadt wesentlich. Zu seinen bekannten Schülern gehörten Luise Magnus, die spätere Frau Erich Mendelsohns und der spätere Komponist Werner Heymann.Bild: Gemälde von Heinrich Wolff, aus dem Katalog: Kabus, Juden in Ostpreußen.
     
        
   
          
            
            
            
      
Berühmte Juden in Königsberg 8
Hermann Vogelstein
     
Vogelstein Rabbi     
   
Hermann Vogelstein (geb.1870 in Pilsen [heute Plzeň] gest. 1942 in New York) war ein Rabbiner. Er studierte an den Universitäten Berlin und Breslau orientalische Sprachen und zugleich am Jüdisch-Theologischen Seminar in Breslau und an der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums in Berlin. 1894 wurde er zum Dr. phil. promoviert. In der Folge amtierte er als Prediger und Rabbinatsverweser in Oppeln (1895–1897), als Rabbiner in Königsberg (1897–1920) und Breslau (1920–1938). 1938 emigrierte er nach England, 1939 in die USA. Er verfasste eine Reihe von Schriften, darunter "Die Landwirtschaft in Palästina zur Zeit der Mischnah" (Berlin, 1894).  Er war zu seiner Zeit führender liberaler Rabbiner in Deutschland.
Bild:  Mit Genehmigung vom Leo Beck Institut, New York
        
       
        
            
          
          
       
Berühmte Juden in Königsberg 7
Hermann Minkowski
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Hermann Minkowski (geb.1864 in Aleksotas [heute Teil von Kaunas/Litauen] gest. 1909 in Göttingen) war ein Mathematiker und Physiker. Die Familie kam 1872 nach Königsberg, wo der Vater gemeinsam mit seinem ältesten Sohn Max eine Firma Lewin Minkowski & Sohn unterhielt. Minkowski studierte in Königsberg und lehrte dann in Bonn, Königsberg (1894–1896), Zürich (1896–1902), und schließlich in Göttingen von 1902 bis zu seinem frühen Tod 1909.Bereits als Student nahm er 1883 am Preisausschreiben der Pariser Akademie der Wissenschaften und erhielt einen Preis für seinen Beweis einer Formel über die Anzahl der Darstellungen einer Zahl durch fünf Quadrate. Er war ein talentierter Mathematiker, der sehr berühmt wurde.Nach ihm benannt ist der Minkowski-Raum, ein vierdimensionaler Raum, in dem sich Raum und Zeit in einem vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum miteinander verbinden. Bild: Wikipedia.
   
   
           
          
          
         
Berühmte Juden in Königsberg 6
Arnold Hulisch
     
Arnold Hulisch
Arnold Hulisch wurde 1864 Stadtbaurat in Königsberg und war lange Jahre für die bauliche Entwicklung der Stadt zuständig. Nach seinem Entwurf entstand auch der Walter-Simon-Platz. Er ist der Großvater des Geigers und Buchautors Michael Wieck.  Bild: Heinrich Wolffin.
        
       
Berühmte Juden in Königsberg 5
Martin Meyerowitz
     
Prominente in Königsberg   
Martin Meyerowitz (geb.1869 in Königsberg, gest. 1942 in Flossenbürg) war seit 1896 Rechtsanwalt in Königsberg. 1915 wurde Meyerowitz zum Justizrat ernannt. 1929 wurde er zum Rechtsanwalt beim Reichsgericht ernannt und zog mit seiner Familie im folgenden Jahr nach Leipzig um.1938 verlor er seine Zulassung als Rechtsanwalt und setzte seine Arbeit als sogenannter "jüdischer Konsulent" fort. Im Frühjahr 1942 wurde Meyerowitz verhaftet und am 10.06.1942 in das KZ Flossenbürg deportiert, wo er kurze Zeit darauf starb.
Bild: Bundesarchiv Berlin, R 3002 Pers. 609.Danke an Hubert Land (www.HubertLang.de).
     
      
    
    
     
    
    
       
     
     
Berühmte Juden in Königsberg 4
Hirsch Weintraub
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Hirsch Weintraub (geb. 1817 in Dubno, gest.1881 in Königsberg) war von 1838 bis 1878 Kantor der Synagoge. Der Sohn des berühmten Kantors Salomo Kashtan Weintraub studierte in Wien und Berlin. Er war berühmt für seinen schönen lyrischen Tenor und seine zahlreichen Kompositionen, die er unter dem Titel „Schire Bet Adonai“ veröffentlichte. Weintraub kombinierte in seinen Werken tiefes jüdisches Gefühl mit europäischer Kultur. 1873 erhielt er vom Kaiser Wilhelm I. das Patent „Königlicher Musikdirektor“. Nach seinem 40-jährigen Dienstjubiläum 1878 ging er in Ruhestand und wählte Kantor Eduard Birnbaum zu seinem Nachfolger.
        
  
   
   
   
   
    
         
        
       
  
       
        
  
Berühmte Juden in Königsberg 3
Louis Saalschütz
 
Saalschuetz
       
Louis Saalschütz (geb.1835 in Königsberg, gest.1913 in Königsberg) war ein Mathematiker.Er war der Sohn des Königsberger Rabbiners Joseph Levin Saalschütz und studierte Mathematik und Physik an der Albertina, wo er  1861 promovierte. Dann unterrichtete er Mechanik und Ingenieurwissenschaft an der Gewerbeschule in Königsberg. 1875 wurde er außerordentlicher Professor an der Königsberger Universität. Die Kunstgewerbeschule war in der Schönstraße in dem Gebäude, wo sich heute das Katasteramt befindet.
© Foto: Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz 
     
    
    
    
Berühmte Juden in Königsberg 2
Ezra Munk
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Ezra Munk (geb.1867 in Altona, gest. 1940 in Jerusalem) war ein orthodoxer Rabbiner in Deutschland. Er studierte am Berliner Rabbinerseminar und an den Universitäten Berlin und Königsberg, wo er promoviert wurde. Seine erste Stelle als Rabbiner hatte er in Königsberg (1893-1900). Der Rabbiner eröffnete 1893 eine orthodoxe Synagoge in der Synagogenstraße 14–15. Dort trennte sich seine Gemeinde 1897 ab. 1900 wurde er Rabbiner der Gemeinde Adass Jisrael in Berlin. Munk war als orthodoxer Berater im Preußisches Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten tätig, wo er großes Vertrauen genoss. Er gehörte zu den Leitfiguren des orthodoxen deutschen Judentums seiner Zeit. Bild: http://rosetta.nli.org.il/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=IE12154128
  
   
Berühmte Juden in Königsberg 1
Max Jaffé 
   
Max Jaffé
Max Jaffé (geb.1841 in Grünberg/Schlesien  [heute: Zielona Gora /Polen), gest. 1911 in Berlin) war ein deutscher Pharmakologe und Biochemiker  Er studierte Medizin in Berlin, diente im Deutsch-Französischen Krieg, wo er das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen bekam und wurde 1873 zum ersten ordentlichen Professor für Pharmakologie an der Universität Königsberg berufen.  Er wurde 1878 Direktor des Labors für Medizinische Chemie und Experimentelle Pharmakologie und 1882 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Bekannt wurde er durch die Jaffésche Kreatininprobe, eine analytische Reaktion zum quantitativen Nachweis von Kreatinin, die heute noch verwandt wird. Sein Labor befand sich in der Coppernicusstr. 3-4. Bild: Zeichnung von Heinrich Wolff. 
   
   
  Famous Jews in Koenigsberg
Here we start our new series to demonstrate, that the Jewish society of Koenigsberg was very interesting and varied. We always try to connect the person's biography to a certain location within the city.

Famous Jews in Koenigsberg 21
Rosalie Perles


Rosalie Perles

Rosalie Perles (b.1839 in Breslau, d. 1932 in Koenigsberg) was a writer and philanthropist. She married  the rabbi Joseph Perles in 1863 and lived with him in Munich. After his death she went with her younger son at Königsberg, where she took up literary work. She was a regular for the "Allgemeine Zeitung des Judenthums", "Im Deutschen Reich", and "Ost und West." Picture:  Thanks to the Perles family

Famous Jews in Koenigsberg 20
Felix Perles

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Felix Perles  (geb. 1874 in München, gest. 1933 in Königsberg) war seit 1899 Rabbiner und Lehrer in Königsberg . 1895 wurde er promoviert. er setzte seine akademische Karriere an der Albertina in Königsberg fort, wo er zum Honorarprofessor berufen wurde. er publizierte sehr zahlreich zu verschiedenen Themen, vor allem zu Problemen des Hebräischen und zu Auslegungen der Bibel.   
Bild: Mit Dank an die Familie Perles

       
Famous Jews in Koenigsberg 19
Frieda Fromm-Reichmann

     
Frieda Fromm-Reichmann
                 
Frieda Fromm-Reichmann nee Reichmann (b. 1889 in Karlsruhe, d. 1957 in Rockville, Maryland) was a famous psychiatrist. The family moved to Königsberg ab. 1898, where her father worked in the Norddeutsche Creditanstalt. Frieda entered the Albertina in 1908. She  was one of the first women to study medicine. She received her medical degree in 1913 and began a residency in neurology studying brain injuries with Kurt Goldstein, a neurologist and psychiatrist. During World War I she worked in a clinic for brain-injured German soldiers in Königsberg. She worked under Kurt Goldstein, who was her most influential teacher and mentor. Later she established a private psychoanalytic sanitarium in Heidelberg in 1924. In 1926, she married the social philosopher Erich Fromm. Together they helped found the Frankfurt chapter of the German Psychoanalytic Society. After the Nazi takeover in 1933, Fromm-Reichmann left Germany. She immigrated to the United States in 1935 where she successful teached and worked.
             
Famous Jews in Koenigsberg 18
Samuel Sambursky (b. 1900 in Koenigsberg, d. 1990 in Jerusalem) was scientist and historian.
 
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He studied physics at the Albertina in Koenigsberg before going to Palestine in 1924. Four years later he joined the physics department of the Hebrew University of Jerusalem and became a famous lecturer. In 1957 he became dean of the Hebrew University's faculty of science. Sambursky was active in UNESCO, serving for some years as vice chairman of Israel's national committee for the organization. In 1968 he received the Israel Prize for Humanities.His works include Ha-Kosmos shel ha-Yevanim (1954; The Physical World of the Greeks, 1956); Physics of the Stoics (1959); and Physical World of Late Antiquity (1962). A revised edition of these three works appeared in 1965 in one volume under the title Das Physikalische Weltbild der Antike. His younger brother was the composer Daniel Sambursky.Picture Wikimedia Commons from Zionist Archive
                 
Famous Jews in Koenigsberg 17
Gerda Luft
 
       
Gerda Luft
      
Gerda Luft nee Goldberg (b. 1898 in Koenigsberg, d. 1986 in Tel Aviv) was a famous journalist. After World War I she started to study in Berlin. She moved to Palestine in 1924 and started to work for local and European Newspaper. She published also books in Hebrew and German. One title tells the story of the Jewish emigration to Palestine 1933-1939. The other book contains her biography. Picture from the core exhibition in the Jeckes Museum, The Open Museum Tefen, Israel.


Famous Jews in Koenigsberg 16
Rabbi Israel Salanter
 
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Rabbi Israel Salanter, original Yisroel ben Ze'ev Wolf Lipkin, (b. 1809 in Zagare /Lithuania d. 1883 Koenigsberg) was a famous Talmudist. He taught long years in Kovno, where he established a place, where ethical texts were studied. That was the beginning of the Musar movement. Salanter moved to Memel in 1857. He transferred the Litvakian style of Jewish learning to Memel and later to Koenigsberg too. He travelled through several European countries and supported local Jewish communities. His tombstone is one the old Jewish graveyard in todays Kaliningrad.
        
       
Famous Jews in Koenigsberg 15
Moshe Smoira
          
Moshe Smoira
             
Moishe Smoira (b. 1888 in Koenigsberg, d. 1961 in Jerusalem) was a jurist and the first President of the Supreme Court of Israel. He grew up in Koenigsberg as a son of the herring trader Elieser Smoira, studied law, was a soldier in the German Army during the First World War, received his doctorate and emigrated to the British Mandate of Palestine in 1921 where he opened a practice in Jerusalem. In 1948 he was appointed President of the Supreme Court. Israel issued a stamp in his honor in 1989        
           
Famous Jews in Koenigsberg 14
Lucia Jacoby 
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Lucia Jacoby (b. 1889 in Koenigsberg, deported 1942) was first the secretary of the publication “Im Deutschen Reich”, the monthly journal of the Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (Central Association of German Citizens of Jewish Faith, Central Verein, CV) and from 1923 the head of the publishing house "Philo-Verlag" in Berlin. This German-Jewish publishing house founded in Berlin as the publishing arm of the CV existed until 1938.Picture: LBI, Den Unvergessenen (The not forgotten), ALB-OS 50
   
      
      
Famous Jews in Koenigsberg 13
Walter Heymann
                  
Walter Heymann         
      
Walter Heymann (b. 1882 in Koenigsberg, d. 1915 near Soissons) was a jurist and writer. He became known with poems about the Curonian spit and articles about the German expressionists and died at the front in France. His book about the artist Max Pechstein as well as several novels were published after his death. He was an older brother of the composer Werner Richard Heymann.
     

    
    
  
Famous Jews in Koenigsberg 12
Shmaryahu Levin 
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(b 1867 in Svislach Mins Governorate, d. 1935 Haifa), was a Zionist activist in Russian Empire and in the United States before he settled in Palestine in 1924. He studied in Koenigsberg and defended here his Ph.D. in 1894. Immediately after the defense he married his fiancé Hellena Konheim in Cranz on the Curonian spit. He was elected to the 1906 First Duma in Russia. It would be a nice idea to name a street in Kaliningrad after him. Below the frontpage of his dissertation. —    
  
       
         
       
Famous Jews in Koenigsberg 11
Abraham Mapu
      
Abraham Mapu
   
Abraham Mapu (b.1808 in Vilijampole [today part of Kaunas/Lithuania], d. 1867 in Koenigsberg) was a novelist in Hebrew of the Haskalah (“enlightenment”) movement.. For many years he was an impoverished, itinerant schoolmaster. 1848 he published his first historical novel, Ahavat Zion. This is considered the first Hebrew novel. He published tree more novels and some textbooks. In 1867 he moved to Koenigsberg due to illness, published his last book, Amon Pedagogue, died there and was buried there too. The romantic-nationalistic ideas in his novels later inspired the Zinoist movement.
Today exists a Mapu street in Kaunas and one in Tel Aviv
Picture: Wikipedia.
        
             
Famous Jews in Koenigsberg 10
Isaac Bamberger
 
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Isaac Bamberger (b.1834 in Angenrod, d. 1896 in Koenigsberg) was a rabbi. He studied philosophy and philology at the University of Giessen. After having graduated as Ph.D. in 1861, he went to the Breslau Jewish Theological Seminary.He was graduated as rabbi in 1861, and in 1865 he was called to Koenigsberg as rabbi of the Reform congregation to succeed the late Rabbi Saalschütz. He held this position until his death. He was very involved in the erection of the new synagogue. He was one of the founders of the "Deutsch-Israelitischer Gemeindebund" (Union of German Congregations); and of the “Deutscher Rabbiner-Verein” (Union of German Rabbis).
     
 
  
        
Famous Jews in Koenigsberg 9
Max Brode

Max Brode Konigsberg
      
Max Brode (b.1850 in Berlin, d. 1917 in Koenigsberg) was a violinist and conductor. He received his education in Leipzig and in Berlin at the Stern’sche Konservatorium. 1876 Brode became concert master at the Königsberg Opera. He startet to organize classical concerts and staged successfully, inter alia, Brahms four symphonies and Beethoven's 9th Symphony. Brode was appointed in 1888 as academic teacher of music history and theory at the University of Koenigsberg. He headed a string quartet, the Brode Quartet, with whom he had performed more than two decades. He coined the musical life of the city. Among his famous pupils were Louise Magnus, the future wife of Erich Mendelsohn and the later composer Werner Heymann. Picture: Painting by Heinrich Wolff, Catalogue: Kabus, Juden in Ostpreußen.
       
    
         
         
       
       
  
        
Famous Jews in Koenigsberg 8
Hermann Vogelstein
<--- Picture: Courtesy of the Leo Beck Institute, New York

Hermann Vogelstein (b.1870 in Pilsen [today Plzeň], d. 1942 in New York) was a rabbi. His father was Heinemann Vogelstein, rabbi of Stettin. Vogelstein received his education at his native town, the gymnasium at Stettin, and the universities and Jewish theological seminaries at Berlin and Breslau (Ph.D. and rabbi 1894). In 1895 he became rabbi in Oppeln, He was rabbi in the Liberal Synagogue in Koenigsberg, Germany, for twenty-three years, from 1897 to 1920 when he assumed the post at Breslau. He left Germany after the Novemberpogrom in 1938 first to Enland and later to the US. He is the author of "Die Landwirtschaft in Palästina zur Zeit der Mischnah" (Berlin, 1894).  He was the leading liberal rabbi in Germany in his time.
        
      
       
     
     
Famous Jews in Koenigsberg 7  
Hermann Minkowski 
          
Minkowski Koenigsberg
      
Hermann Minkowski (b.1864 in Aleksotas [today part of Kaunas/Lithuania], d. 1909 in Goettingen) was a mathematician and physicist. His family moved to Koenigsberg in 1872, where his father operated his firm Lewin Minkowski & Son with his eldest son Max.Minkowski studied in Koenigsberg and taught later in Bonn, Koenigsberg (1894–1896), Zuerich (1896–1902), and finally in Goettingen from 1902 until his early death 1909.In 1883, while still a student at Königsberg, he was awarded the Mathematics Prize of the French Academy of Sciences for his manuscript on the theory of quadratic forms. He was a gifted mathematician and became very famous.In mathematical physics. Minkowski space is a combination of Euclidean space and time into a four-dimensional manifold. Picture: Wikipedia.
    
     
    
   
   
           
       
Famous Jews in Koenigsberg 6  
Arnold Hulisch 
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Arnold Hulisch became the urban planner in Koenigsberg in 1864. He was the first Jews in such position in Prussia. He made the project for the Walter-Simon-place. He is the grandfather of the violonist and author Michael Wieck. Picture: Heinrich Wolff.
   
     
     
     
   
     
    
      
        
         
Famous Jews in Koenigsberg 5  
Martin Meyerowitz 
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Martin Meyerowitz (b.1869 in Koenigsberg, d. 1942 in Flossenbuerg) was a lawyer in Koenigsberg since 1896. In 1915 he became Judicial Council. 1929 he was appointed as a lawyer at the Supreme Court In Leipzig and moved with his family in the same year to this town. Due to the NS laws he lost his authorizations as a lawyer in 1938, but continued his work as a so called “Jewish Councel”. On April 03 1942 Meyerowitz was arrested. June 10 1942 he was deported to the Flossenburg concentration camp, where he died after a short time.
Picture: Bundesarchiv Berlin, R 3002 Pers. 609. Thanks to Hubert Lang (www.HubertLang.de).
      
    
Famous Jews in Koenigsberg 4  
Hirsch Weintraub 
   
Hirsch Weintraub (b.1817 Dubno, d. 1881 in Koenigsberg) was cantor of the synagogue 1838-1878. The son of the well-known cantor Salomon Kashtan Weintraub studied in Vienna and Berlin. He became famous for his beautiful lyric tenor voice and his many compositions published under the title “Schire Bet Adonai”. Weintraub combined in his music a deep Jewish feeling with European culture. He received the title of “Royal Director” in 1873. After celebrating his 40th anniversary of service in 1878, he went into retirement and chose as his successor Cantor Eduard Birnbaum.
Cantor Weintraub
      
      
        
   
    
   
 
Famous Jews in Koenigsberg 3
Louis Saalschütz 
<--- Picture: © Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer KulturbesitzDr
   
Louis Saalschütz (b. 1835 in Koenigsberg, d. 1913 in Koenigsberg) was a mathematician.He was the son of the Koenigsberg rabbi Joseph Levin Saalschütz. He studied mathematics and physics at the Albertina and earned his PhD in 1861. Later he taught mechanics and engineering at the trade school (Gewerbeschule). In 1875 he became Assoc. Professor at the Albertina, where he also taught. The Gewerbeschule was in the Schönstraße, in that building is located currently the Cadastral Office.
   
   

Famous Jews in Koenigsberg 2
Ezra Munk 
   
Ezra Munk (b.1867 in Altona , d.1940 in Jerusalem)was  an Orthodox rabbi in Germany.  He studied at the Berlin Rabbinical Seminary  and at the Universities of Berlin and Koenigsberg where he received his PhD . His first position as rabbi was in Koenigsberg (1893-1900). The rabbi opened an orthodox synagoge  in  Synagogenstraße 14–15 in 1893. There  his congregation seceded from the general community in 1897. In 1900 he became  rabbi of the Adass Yisroel congregation in Berlin. Munk acted as Orthodox adviser to the Prussian Ministry of Education and Religious Affairs. and was , where he enjoyed great confidence. He was one of the leading figures of the Orthodox German Jewry of his time. Picture: http://rosetta.nli.org.il/delivery/DeliveryManagerServlet?dps_pid=IE12154128
    
Rabbi Munk
    
    
   
   


Famous Jews in Koenigsberg 1
Max Jaffé
<--- Picture: Drawing by Heinrich Wolff

Max Jaffé (b.1841 in Grünberg/Silesia [today: Zielona Gora /Poland], d.1911 in Berlin) was a distinguished 19th-century  biochemist, pathologist, pharmacologist, and professor. He studied medicine in Berlin, earned his degree in internal medicine, served in the Franco-Prussian War and was decorated with the Iron Cross Second Class.  in 1873 he became the first Ordinary Professor of Pharmacology at the University of Königsberg. He was promoted to director of the Laboratory for Medical Chemistry and Experimental Pharmacology in 1878 and became a member of the Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina in 1882. He is known for Jaffe reaction of creatinine andpicric acid—the oldest clinical methodology still in use. His Laboratory was placed in Coppernicus St. 3-4.